Das "Drum
Café" - Initiative zur Durchführung von Drumcircle, Organisation
von musikalischen, kulturellen und pädagogischen Events
Es gibt in vielen Ländern unserer Welt
Orte, an denen sich Trommelbegeisterte und LiebhaberInnen percussiver
Musik treffen.
Über die USA schwappt seit Jahren die Welle der "Drumcircle", für die
der Gründer Arthur Hull - eng verbunden mit der grossen Sponsorfirma "Remo"-
Konzept und Anleitung entwickelt hat. Langsam verbreitet sich diese Idee auch über
andere Kontinente und es entstehen individuelle Variationen.
In Deutschland wird vielerorts in VHS - Kursen die Spieltechnik z.B.
der Conga, der Kpanlogo oder der Djembé vermittelt. Man lernt
sich dort kennen, trommelt dann weiter in privaten Gruppen miteinander,
hat Spass.
In Nordhorn begann alles vor 12 Jahren - auch wir lernten
uns bei einem Kurs "Westafrikanische Trommelrhythmen - Die Djembé" an
der Volkshochschule Nordhorn kennen. Der Funke sprang über - die
Magie der Trommel wirkte.
Und schon bald spürten wir es deutlich selber:
Ein herausragendes soziales Merkmal afrikanischer Rhythmen ist, dass
es ihnen gelingt, Menschen - außen und innen - in Bewegung zu
setzen, zum Mitmachen zu verleiten und zusammenzubringen. Wir merkten:
wir spielten gerne für, aber noch lieber mit Menschen ... und
so wurde die Idee, ein Mal im Monat ein Treffen für Trommelbegeisterte
zu organisieren, verwirklicht. Es gibt viele unterschiedliche Namen
für Trommeltreffs: wir hier in Nordhorn gaben unserem monatlichen
Drumcircle den Namen "Drum Cafe´".
Und heute - im Dezember 2006 - gibt es das "Drum-Café" und
seine Angebote nun schon seit fast 7 Jahren mit über 50 TeilnehmerInnen
an der monatlichen session und vielen weiteren FreundInnen und TeilnehmerInnen
an unseren special-events. So tanzten und trommelten z.B. am 20. Oktober
2006 über 400 begeisterte Besucher gemeinsam mit den Musikern
bei der von uns organisierten "5. Nordhorner Night of Drums".
Und ganz schnell ausverkauft war wie üblich unser "Drum & Breakfast" im März 2005 im "Brauhaus". Infos zur "5. Nordhorner Night
of Drums" findet Ihr hier.
Inzwischen ist das Nordhorner "Drum Café" zu einem Begriff für die
(Djembé-) Trommelszene weit über die regionalen Grenzen hinaus geworden,
freundschaftliche Beziehungen zu Musikern und spannende und bereichernde
Internet - Kontakte haben sich entwickelt.
Der Drumcircle des "Drum - Cafés"
Während des monatlichen Drumcircles des "Drum Cafe´" - Session
machen wir Rhythmus mit Percussioninstrumenten und Alltagsgegenständen,
die Trommel, die von den meisten gespielt wird, ist die westafrikanische
Djembé (ursprünglich auch "Dyembe" geschrieben, siehe unsere "more"-Seite).
Wir haben diese Trommel der Malinke - Tradition entliehen, und wie
sie wirklich traditionell und in ethnischen Zusammenhängen gespielt
wird, haben uns Masterdrummer aus Guinee und dem Senegal gezeigt, die
beim "Drum Café" und bei unserer "Night of Drums" zu Gast waren.
Auch wenn einige von uns die technischen Grundlagen des Djembéspielens
beherrschen, tritt diese während der Session häufig in den Hintergrund.
So maßen wir uns auch nicht an, "second-hand-tradition" zu liefern,
sondern wir treffen uns zu einem westlichen Experiment: die Conga wird
wie eine Djembe gespielt, die Djembe wie eine Conga, die umgebaute
Regentonne wird zum Schlagzeug und der Besenstiel zum Taktgeber ...
entstehende Rhythmen vermischen sich zu einem Klangteppich. Was entsteht,
ist eine gemeinsame namenlose rhythmische Welle, auf der - wenn es
optimal läuft - alle mitschwimmen, die 4jährige mit der 75jährigen,
der völlige Anfänger mit dem - wie auch immer - rhythmisch Geschulten.
Glück ist es, dass wir im Kultur-
und Tourismuszentrum "Alte
Weberei" in Nordhorn einen zentralen und vor allem
schallgedämmten Raum zum Trommeln zur Verfügung haben
- im nebenliegenden "Grafschafter
Brauhaus" können wir die session mit einem dort gebrauten
Bier, einem Glas Wein oder einem Milchkaffee abrunden ..