zurück

4. Nordhorner Night of Drums - 9. September 2005

Wir waren angenehm überrascht: seit der Night of Drums 2004 erreichten uns eine Menge Anfragen von Bands aus dem gesamten deutschen Raum und den Nachbarländern mit der Frage nach Auftrittsmöglichkeit bei uns in Nordhorn.

Wir bleiben dem Motto “Night of Drums”, also Schwerpunkt Trommeln und Percussion, treu, haben uns dennoch entschieden, unser Angebot in diesem Jahr um percussive “Weltmusik” zu erweitern. In diesem Jahr gibt es tanzbaren Afrobeat vom Feinsten. Für alle Fans der westafrikanischen Percussion und der Djembe´ dürften keine Wünsche offen bleiben: Diarra und Billy Konate´mit ihrer Band liefern Musik auf Weltniveau. Dass die “Kleinen” es schon fast wie die “Großen” beherrschen, zeigt am Anfang der verheißungsvolle Percussion – Nachwuchs “Die Löwenstarken Trommler”.

Und wer nicht nur zuschauen will, sondern nach so viel Inspiration Lust hat, (mit-) zu machen, kann anschließend (wenn möglich mit eigener Trommel) an der Session mit Musikern und Publikum teilnehmen.

1. "Die Löwenstarken Trommler"

Habib (11 Jahre) und Amadou (9 Jahre) sind zwei ,cafe au lait'-Buben. Den "Kaffee" haben sie von ihrer Mutter Maimouna, die aus der Elfenbeinküste/Westafrika kommt, und die "Milch" von Papa Uhuru, weithin als das "Urgestein der deutschen Afro-Szene" bekannt.
Uhuru ist es auch, der die Talente der Buben gesichtet, gefördert und mit der Formierung der "Löwenstarken Trommler" musikalisch gebündelt hat. Mutter Maimouna hat immer wieder Kinderlieder oder Reime aus ihrer eigenen Kindheit beigesteuert. So haben sich Liedfragmente in Bambara, Französisch und Deutsch entwickelt, um die herum sich die rhythmischen Themen ranken.
Habib, der ältere, trommelte "schon immer" und begeisterte schließlich auch seinen jüngeren Bruder Amadou Effendi. Seit 2001 formierten sich die beiden als "die Löwenstarken Trommler". In den seitdem vergangenen Jahren entstand ein beachtliches Repertoire, in dem die Erfahrungen der Eltern wie auch der Buben mit einflossen. Anspruchsvolle breaks, hochkarätige Improvisationen, Tempowechsel und ...

Der Charme der Kinder tut ein übriges dazu. Liedtexte auf Deutsch, Französisch und der Sprache der Mutter, Bambara, geben der in an die hundert Auftritten bewährten Gruppe multikulturelles Gepräge.
Es ist schon unglaublich, mit welcher Spielfreude und mit welchem Können die "Löwenstarken" dann bei der Ausgestaltung der afrikanischen Rhythmen zu Werke gehen. Gespielt wird auf verschiedenen afrikanischen Trommeln wie Djembe, Basstrommeln, Sprechtrommel sowie einem eigens bearbeiteten Kinderschlagzeug.

 

2. FoolMoonBand

Die FoolMoonband ist eine Formation aus Rotterdam (NL): 8 Musiker bieten Afrobeat, gemixt aus Trompete, Schlagzeug, Djembe´, Gitarre und Gesang. Sie haben sich beeinflussen lassen duch viele nationale und internationale Inspirationen, die in dieser großen Hafenstadt zu finden sind. Seit 1995 ist diese Lifeband in vielen Clubs Amsterdams und der Niederlande bekannt geworden mit Hits wie Sualé, Karo Fa und Mambo Jambo. Dabei liefert u.a. der bekannte Musiker Tagus Traore´ aus Guinea excellente Parts auf der Trompete, natürlich fehlen auch hervorragende Djembe´- und Percussioneinlagen nicht.

Das vielseitige Repertoire der Band besteht aus Afrobeat undPercussiongrooves und war schon auf zahlreichen Festivals wie Lowlands, Dunya und Festival Mundial zu hören. Die Band ist inspiriert worden durch Musiker wie Fela Kuti, King Sunny Adé und Mamady Keita. Also: let´s dance!

www.basicdrum.nl


Amadou Diakité

TAIKO
Diarra Konaté

3. HAMANA TOLON
Diarra Konaté und Band

Diarra Konaté, Meistertrommler aus Guinea/Westafrika, ist einer der Söhne des legendären Meistertrommlers Famoudou Konaté. Mit der Gruppe "HAMANA TOLON" präsentiert er die traditionelle Musik seines Heimatlandes Guinea. Zu den Musikern gehören unter anderem sein Bruder Billy Nankouma Konate´ und ein Freund Amadou Diakité und weitere Trommler. Gemeinsam haben sie auch schon Famoudou auf seinen Tourneen (Europa, Japan) begleitet.Zu ihrem Repertoire gehören zahlreiche Rhythmen der Malinké, Baga und Susu, die sie schon in ihrer Kindheit spielen gelernt haben. Diese Rhythmen sind sehr komplex und variationsreich. Eine Sängerin vervollständigt das Ensemble.

- - -

 


                                           

3. Nordhorner Night of Drums - 24. September 2004
Pape Seck & 'Le Deggo'
UHURU
Percussion Soloperformance
HOMO PERCUSSIVO ist das Motto des neuen Soloprogramms von UHURU.

UHURU ist seit über 30 Jahren Vollblutrhythmiker - vom Schlagzeuger zum Djembespieler. Als Urgestein der deutschen Afroszene hat er maßgeblichen Anteil an der Verbreitung afrikanischer Rhythmen in Deutschland. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bereist er den afrikanischen Kontinent.

UHURU findet in seinem Soloprogramm äußerst originelle Lösungen für sein Generalthema, der rhythmischen Koordination, er verblüfft mit einer Form noch nie angewandten Rhythmusüberlagerungen. Das ganze wird immer wieder durchsetzt von afrikanischen Melodien, world-music Klängen und vom mit der rechten Hand zur Liedbegleitung oder in atmosphärischen Passagen gespielten Keybord.

HOMO PERCUSSIVO ist eine Liebeserklärung an den Rhythmus, ein Zeugnis der in ihm schlummernden Kräfte der Beständigkeit und der Erneuerung.

UHURU versteht es glänzend, mit Hand, Fuß, Ellenbogen, Knie und gesamtem Körpereinsatz differenzierte Klänge zu erzeugen, die einfach begeistern.

TonTon Sylla & Hamana Diara
Guinea
Aufgewachsen in Guinea, Westafrika, begann TonTon schon im Alter von 4 Jahren, auf Blechdosen herumzutrommeln.
Ehrgeizig und eifrig wie er war, ging er schließlich bei einem der größten und bekanntesten Meistertrommler, Famoudou Konaté, in die Lehre. Schon während seiner Ausbildung spielte TonTon beim "Ballet Africain de Guineé". Als Solist wirkte er bei Famoudou Konaté´s und Mamady Keita´s Tourneen mit und tourt mit seiner Band regelmässig durch Deutschland, Holland, Frankreich, Belgien, Dänemark sowie Russland und die USA.
TonTon hat bis heute sein Repertoire um Reggae-Grooves, Samba, afro-brasilianische und kubanische Stücke erweitert. Langsame, harmonische Stücke wechseln sich ab mit rasend schnellen Solos, kraftvollen Trommelwirbeln und anregenden Gesängen.
Die Lieder erzählen von Afrika und dem Leben dort, TonTon erklärt auf einfühlsame Weise deren Bedeutung. Professionalität, Kraft, Energie, Power und Exotik - TonTon muss man erleben!
TAIKO
TAIKO
japanisches Trommeln
Das ist eine Jahrhunderte alte Tradition des japanischen Trommelns. Hatte sie im Ursprung eher einen zeremoniellen oder volkstümlichen Charakter, wird sie heute durch unzählige Gruppen in einer Fülle von Stilen interpretiert. Mit dem Klang der Trommeln wurden die Götter gerufen und Dämonen vertrieben, so jedenfalls wird es im Shintoismus gesehen, einer sehr alten, naturverbundenen japanischen Religion.
Anfang des 20sten Jahrhunderts geriet diese Tradition jedoch in Vergessenheit. In den 70er Jahren erlebte das Taiko dann eine unglaubliche Renaissance, die weit über die Grenzen Japans hinausging.

 
> ~ Workshop ~ Workshop ~ Workshop ~ <
 
  2. Nordhorner Night of Drums - September 2003

 
 
Pape Seck & 'Le Deggo'
Pape Seck & "Le Deggo"
Künstler des senegalesischen Nationalballets formieren "Le Deggo". Die Künstler sind Griots: sie haben gelernt, die alten Traditionen über Sprache und Musik weiterzugegeben.
Ein Grossteil der Gruppe lebt heute in Europa verteilt, zu besonderen Anlässen reisen jedoch einzelne Familienmitglieder aus dem Senegal an.
Die Spieler beherrschen virtuos die Vielfalt der traditionellen Instrumente wie DounDoun, Serouba, Sabar, Bougarabou und Djembé.
Die Künstler begeistern jedoch nicht nur durch die Trommeln, sondern auch durch traditionelle, kraftvolle, ausdrucksstarke Tänze und Gesänge. Oftmals spiegeln die Tänze die Geschichte Senegals, z.B. die Befreiung von der Sklaverei ("Liberté"), dem Zweikampf rivalisierender Männer ("Doundounba") oder auch die Ehrung des Nationalgerichtes ("Thieboudien") wieder.
Die in Europa lebenden Musiker der Gruppe vermitteln ihre Kultur regelmässig durch Trommeln und Konzerte, Workshops und Unterricht.
Wir werden in Nordhorn 7 Trommler und Tänzer der Formation "Le Deggo" auf der Bühne sehen, liebe Grüsse von uns an Pape nach Bonn und Mamour nach Groningen - wir freuen uns auf euch und eure Power!

"ASHE' Tambor - Power Grooves Brazilian Style"
Die fünfköpfige Percussion - Band besteht aus erfahrenen SpielerInnen, die ihre Liebe für die energiegeladene afrobrasilianische Musik teilen und sie in raffinierten selbstgeschriebenen Arrangements und treibenden Grooves darbieten.
ASHE´ Tambor - ein Genuss für Auge und Ohr!
TAMBOUR!
TAMBOUR!
Im geheimnisvollen Halbdunkel liegt die Bühne. Überall Trommeln. Verbeulte Ölfässer und allerlei anderes merkwürdiges Instrumentarium. Ein Kriechen, Schleifen und Knirschen hebt an. Seltsam gewandete Gestalten schleichen durch Schwaden von Bodennebel. Dann bemächtigen sich diese musikalischen Lumpensammler der verwaisten Instrumente. Mit einigen Schlägen erproben sie deren Beschaffenheit, um sich schließlich in mitreissendem Rhythmus eines archaischen Trommelrituals zu vereinen und ihre wahre Identität preiszugeben: Das sind TAMBOUR!, seltsame Trommelwesen aus einer Welt, in der Rhythmus alles ist und alles Rhythmus ist!
TAMBOUR! erzählt Geschichten, trommelt über Neid und Eifersucht, über Hass und Liebe und immer wieder wird um Macht gerungen.
TAMBOUR! ist ein Gesamtkunstwerk aus Rhythmus und Bewegung. 1995 im Zusammenhang mit dem Theaterprojekt "Bremer Höllen" gegründet, verfügt das 8 - köpfige Ensemble längst über ein abendfüllendes Programm. Selbst entworfene Kostüme, Choreographien und Instrumente, eigene musikalische Kreationen - irgendwo zwischen Bremen, Afrika, Brasilien und Phantasien wurden zu einer furiosen Bühnenshow aus Tanz, Trommeln, Licht und Feuer entwickelt. Performance pur!
 
 
"Frühstücksfotos" - Drum & Breakfast - 16. März 2003

 
 

 

"percussion against aggression"

Aktion des "Drum Cafe" Nordhorn am 15. Februar 2003 bei der Friedenskundgebung gegen den Irak-Krieg in Lingen/Ems
Wir trommeln für den Frieden: Kurt + Evelyn, Lothar, Sigrun, Julia, Norbert, Nippy, Christoph, Matthias + Claudia, Gerdy + Rainer, Ariane + ihre Kids, Sylvia + Silvia und Roswitha und Anna

Amadou Diakité und Anna
Amadou Diakité am 24. September 2002 zu Gast im Drum-Café Nordhorn
... locker, Anna, locker, du musst doch nur die Begleitung spielen!

    

fotos: anna privat

Percussion-Duo Daniel Bloem - Nippy Noya
Vermittlung/order a GIG: anna@drumcafe-nordhorn.de


23. August 2002
Infos:
roswitha@drumcafe-nordhorn.de
anna@drumcafe-nordhorn.de

05921-2930
Georgies LP/CD-Laden

VVV Nordhorn
05921-8039-0

... und so verarbeitete Werner aus Emsdetten seine Gefühle im Anschluss an die "Drum-Cafe`"-session im April anschließend im "Brauhaus" ...

workshop mit Nippy Noya
... die DunDun-Basstrommeln im Einsatz beim workshop
mit Nippy Noya während der "2. Grafschafter Jazz- und Rocktage 2001"
www.jazz-rock-tage.de
 



Nippy Noya
zu Gast im "Drum-Café" (November 2001)
mehr zu Nippy: www.nippynoya.com



... eine "Drum-Cafe"-session mit der Gruppe "Argile"
am 11.Mai 2001 in der "Alten Weberei" in Nordhorn


21.Oktober 2001
'brunch & drums' mit 'COnakry COnnection' aus Münster
am 21. Oktober 2001, 'Alte Weberei', Nordhorn


18. August 2001 14-17 Uhr

Workshop mit Adama Dramé
in Leeuwarden/NL, Nähe Groningen

Abends Konzert mit
Adama Dramé und
Gruppe
"Mandinka"

Info: E-Mail an Anna

oder

Steffanus Kor
mobil: 0031-6-29216862

Adama Drame Adama Drame und Mandinke
...aufgenommen von Anna am 16. Juni 2001
in Zwolle.